Scharlach-Medikamente: rezeptfrei

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Welche Rezeptfreie Medikamente helfen gegen Scharlach

Die rezeptfreien Scharlach-Medikamente sorgen für eine symptomatische Behandlung der Betroffenen. Somit lindern die Arzneien die für den Scharlach typischen Halsschmerzen und verhindern die Ausbreitung der Scharlach-Streptokokken.

Charakteristische Anzeichen der Krankheit wie Halsschmerzen und Hautausschlag beginnen drei Tage nach der Ansteckung. Neben der Einnahme der Medikamente halten die Erkrankten unbedingt Bettruhe und suchen bei einem schweren Verlauf ihren Hausarzt auf.

Rezeptfreie Medikamente bei Scharlach

Der Wirkstoff Paracetamol lindert Scharlach-Schmerzen

Paracetamol besteht als nützlicher Wirkstoff, der vorwiegend Fieber senkt und für die Linderung starker Schmerzen sorgt. Die ersten Symptome zeigen sich bei Scharlach in Form von:

  • Halsschmerzen,
  • Fieber,
  • Schluckbeschwerden,
  • Kopfschmerzen
  • und einem allgemeinen Krankheitsgefühl.

Paracetamol-ratiopharm 125 mg Zäpfchen, 10 St

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Gegen diese ersten Anzeichen der Erkrankung helfen die rezeptfreien Scharlach-Medikamente, die Paracetamol enthalten. Dazu gehören „Captin Zäpfchen“ mit einer Dosis von 125 Milligramm. Diese lindern vorwiegend leichte Beschwerden. Bei starken Schmerzen und einer erhöhten Temperatur gibt es „Captin Zäpfchen“ mit einer Dosis von 500 Milligramm. Um diese Scharlach-Medikamente rezeptfrei zu erhalten, besuchen Betroffene beispielsweise Online-Apotheken.

Weitere Arzneien mit dem Wirkstoff Paracetamol sind „Enelfa Dr. Henk Zäpfchen“. Dabei handelt es sich ebenfalls um Zäpfchen, die es in zwei verschiedenen Konzentrationen gibt. Die Dosierungen liegen bei 125 und 250 Milligramm. Des Weiteren besorgen sich die Betroffenen bei Bedarf Paracetamol-Tabletten. Rezeptfrei erhalten sie diese unter dem Namen „Paracetamol 500 HEXAL“. Für Kinder eignen sich die Granulatbeutel „ben-u-ron direkt Erdbeer-Vanille“. In diesem fiebersenkenden Medikament befinden sich 250 Milligramm Paracetamol.

 

Ibuprofen sorgt für eine Schmerzlinderung bei Scharlach

In vielen rezeptfreien Scharlach-Medikamenten befindet sich der Wirkstoff Ibuprofen. Dieser zeigt seine Wirkungen speziell bei starken Schmerzen und Entzündungen. Betroffene verwenden diese Arzneien beispielsweise gegen den typischen Hautausschlag bei Scharlach. Geht das Fieber zurück, tritt die Haut-Veränderung in Form von kleinen, erhabenen Flecken auf. In der Regel zeigen sich diese roten Pickelchen zuerst am Oberkörper und breiten sich von dort aus.

Um die Entzündung zu mindern und begleitende Schmerzen an den Gelenken sowie Haut-Irritationen zu vermeiden, verwenden Betroffene Arzneimittel mit Ibuprofen. Dazu zählt beispielsweise „Dolormin compact“. Diese Brausegranulat-Beutel gibt es als rezeptfreie Scharlach-Medikamente. Sie enthalten 200 Milligramm Ibuprofen. Weiterhin hilft dieser Wirkstoff bei Kopfschmerzen, starker Migräne und erhöhter Temperatur. Speziell bei vehementen Beschwerden wählen an Scharlach Erkrankte die Filmtabletten „Ibubeta 400 akut“.

 

Der Wirkstoff Ibuprofen lindert Scharlach-Schmerzen bei Kindern

Leiden Kinder an Scharlach und den Begleit-Erscheinungen, wie Fieber und Ausschlag, verabreichen ihnen die Eltern „Nurofen Junior Fieber- und Schmerzsaft Orange“. In diesem Saft befinden sich 40 Milligramm Ibuprofen. Zudem überdeckt das Orangen-Aroma der Arznei den Geschmack des Wirkstoffs. Alternativ kaufen die Verwender den Fiebersaft mit Erdbeer-Geschmack.

Bei stärkeren Halsschmerzen eignen sich für Kinder die Nurofen-Weichkapseln. Das Medikament mit der Bezeichnung „Nurofen Immedia“ enthält 200 Milligramm Ibuprofen. Insgesamt gibt es über 18 rezeptfreie Scharlach-Medikamente, die den Wirkstoff Ibuprofen beinhalten.

 

Bei Scharlach-Beschwerden eignen sich Kamillenblüten

Kamillenblüten gehören zu den Wirkstoffen, die gegen Haut-Entzündungen helfen und die Wundheilung fördern. Somit zeigen sich Medikamente, die diese Ingredienz enthalten, speziell bei dem für Scharlach typischen Hautausschlag geeignet. Eine rezeptfreie Arznei stellt das „Kamillosan Konzentrat“ dar. Hierbei handelt es sich um eine Lösung, die 232,73 Milligramm Kamillenblüten beinhaltet.

Im Verlauf der Scharlach-Erkrankung verschwindet der Hautausschlag. Stattdessen lösen sich größere Hautschuppen an Händen und Füßen. Gegen eine Entzündung an diesen Stellen nehmen die Betroffenen „Kamillosan Konzentrat“ als Zusatz für feuchte Umschläge. Des Weiteren eignet sich die Lösung als Bade-Zusatz oder in einer Spülung. Alternativ kaufen die Betroffenen die „Kamillosan Salbe“. Diese eignet sich wie das Konzentrat auch für die Behandlung von Kindern.

Weiterhin zeigt sich für Scharlach der Ausschlag im Rachenbereich typisch. Der Rachen sowie die Mandeln schwellen an und färben sich scharlachrot. Ebenso entsteht auf der Zunge eine glänzende Rötung, welche umgangssprachlich Himbeerzunge heißt. Gegen diese Entzündung im Mundbereich nehmen die Erkrankten die Kamillenblüten-Lösung als Zusatz für Mund-Spülungen. Der Wirkstoff eignet sich zu Schmerz- und Entzündungs-Linderung bei Schleimhaut-Erkrankungen. Für die äußerliche und innere Anwendung eignen sich beispielsweise die „Sidroga Kamillenblüten“. Dabei handelt es sich um Filterbeutel, die 1.500 Kamillenblüten enthalten.

 

Eine Zusammenfassung der rezeptfreien Medikamente gegen Scharlach

Rezeptfreie Scharlach-Medikamente beinhalten beispielsweise die Wirkstoffe Paracetamol, Ibuprofen oder Kamillenblüten. In Zäpfen- oder Tablettenform helfen Arzneien mit Paracetamol gegen Fieber und Schmerzen. Ibuprofen enthaltende Medikamente wirken ebenfalls fiebersenkend. Hierbei gibt es besondere Säfte für Kinder. Arzneien mit dem Wirkstoff Kamillenblüten eignen sich als Zusätze für Bäder und Spülungen, die dem Hautausschlag entgegenwirken.